Vorbemerkung

Der Autor bietet diesen Vorworttext als Leseprobe an, da alles Andere den hilfesuchenden Lesern des Buches vorbehalten bleiben muss. Denn wichtige Aha-Erlebnisse sind von großer Bedeutung für heilsame Bewusstseinsprozesse und sollen nicht aus dem Zusammenhang eines organischen Stoffaufbaus gerissen werden.


Immer wieder treffe ich Menschen, die einen fortgeschrittenen Krebs oder ein anderes ’Unheilbar’ dauerhaft überwunden haben - abseits der Standardmedizin oder auch der gesamten Heilkunde. Ein Teil davon geht auf das Konto der klassischen, unerwarteten und unbeabsichtigten Spon-tanheilung. Da weiß so gut wie keiner, wie ihm einige Kilo Krebsgewebe abhanden kamen, der Rollstuhl überflüssig wurde, aus einem todkranken Herzen ein völlig gesundes wurde usw. Es sind diese ’Heilungswunder’, die vom Lauf der Dinge entschieden und gestartet werden - über unseren Kopf hinweg und tausend mal öfter, als man uns wissen lässt. Sie kom-men über Weg 1, den nur Mutter Natur geht und zeigen uns die Wege zur Nachahmung.

Weg 2, der bewusste Weg, durchleuchtet zuerst die klassischen, unerwar-teten Spontanheilungen - diese angeblich unerklärbaren ’Heilungen von oben’. Damit können wir unser Bewusstsein neu gestalten und das Erfah-rene in die geistige und körperliche Lebensweise einbauen. Dazu können wir geistige Wege auch schon mit körperlichen Verfahren unterstützen, die der gängigen Medizin weit davonlaufen (Weg 3).

Wissen und Lösungen kommen von einem Autor, der schon in Kindheit und Jugend vorbereitende, wundersame Ereignisse durchlebte, mit 20 die Spontanheilung vom jugendlichen Diabetes (Typ 1-Diabetes) erfuhr, Me-diziner und später eine Topadresse unter den mitteleuropäischen Heilern wurde, spektakuläre Heilungen mit einem außerwissenschaftlichen Psy-chotherapieverfahren erzielte, unzählige Spontanheilungen (auch große Heilungen im Gottesglauben) durchleuchtete und mit 53 selbst die Hei-lung von MS und Parkinson (Folge von Anlage und beruflicher Überlas-tung) erlangte. Alles zusammen zeigt uns drastisch:

Wunderbare Heilungen kommen vom Freiwerden oder Freimachen unse-rer Lebens-Urpotentiale. Nicht, wenn Kranke ihre Restpotentiale für Be-wusstseinstechniken gebrauchen. Also kramen wir nicht in der psycho-esoterischen Wühlkiste, die nur solche Methoden kennt - wo man seit Jahrzehnten den selben Schwamm knetet und stets neu verpackt auf den Markt wirft. Einer schreibt vom Anderen ab und jubelt pflichtgemäß oder schematisch den „heilenden Glauben“ hoch. Doch keiner weiß oder sagt, dass es unterschiedliche Glaubenszustände gibt, von denen nur ein einziger heilungsfähig ist – ein klares Muss für ein wichtiges, einblickreiches Kapitel.

Unsere Reise zu Wissen, Verständnis und Anwendung ist folgende: Ken-nenlernen des eigentlichen Lebens, seiner selbstheilenden Natur und des Zusammenspiels mit dem Bewusstsein. Dann führt sie uns über die kör-perlich-geistige Ichheit hinaus in ein Ganzes, aus dem auch lebenssteu-ernde Einflüsse kommen, die man nicht übersehen sollte.

Heilungsweg 1 – die klassische Spontanheilung oder die wunderbare Heilung ’von oben’: Sie zeigt uns den gemeinsamen Nenner aller Fälle: Das meist schlagartige Unwirklichwerden der Krankheit in Bewusstsein und Körper! Das geschieht, wenn unkalkulierte, unerwartete Ereignisse in unser Bewusstsein eingreifen und gefesselte Lebens-Urpotentiale freiset-zen. Das Wesen solcher Ereignisse wird hier umfassend offengelegt.

Folgerichtig ist Weg 2 - der bewusste geistige Weg zur Heilung – ein geistiges und körperliches Unwirklichmachen von Krankheiten durch Erkenntnis. Er beginnt mit dem Kennen- und Verstehenlernen der klassi-schen Spontanheilung und ihren Nährböden. Dem folgt das Kennen- und Verstehenlernen der selbstheilenden Natur des Lebens. Und schließlich der Ausstieg aus einem Leben mit Scheinwahrheiten, die eine große Hei-lung verhindern. Denn ein Bewusstseinsraum, der von lebenswidrigen und unnötigen Inhalten erfüllt ist, ist nicht mehr der geistige ’Gesund-heitsreaktor’, der er einmal war. Also ist unser Bewusstsein von Fixie-rungen zu entrümpeln, die wir bisher lebten und in ihrer Vielfalt und Tü-cke noch erkennen werden.

Wer hier meint, ich ignoriere die angebliche Schicksalsmacht der Gene, wird nach dem Kapitel „Und die Gene spielen mit“ schon viel lichtvoller denken.

Große, geistig ausgelöste Heilung liegt aber auch am Körper. Denn er muss umsetzen, was Lebens-Urpotentiale und ewiges Selbstheilungspro-gramm starten. Also zeigt das Buch auch, dass solche große Heilungen noch öfter eintreten, wenn man auch die Summe von Nebenproblemen verkleinert. Eine ganz besondere Strategie verbindet sich mit bewährten, aber auch modernen Maßnahmen, die unsere Organe und Systeme (ange-griffene ebenso wie gesunde) auf ein höheres Funktions- und Befindens-niveau heben. Damit haben wir Weg 3 zur großen Heilung betreten.

Weg 3 fragt aber auch, ob unser Körper über alle stofflichen Mittel ver-fügt, die er zur Umsetzung einer großen Heilung benötigt. Denn zufolge vitalstofflich ausgebluteter Agrarböden ist Mischkost eine weltweit leer-gedroschene Antwort, wiewohl sie grundsätzlich richtig wäre. Eine rea-listische Antwort kommt in jüngster Zeit aus der US-amerikanischen Ernährungswissenschaft in Form natürlicher Ergänzungen, die laufend weiterentwickelt werden.

Ich erlebte es ja schon im Berufsleben: Viele Menschen fanden nur des-halb keine Heilung, weil ihre körperlichen Vitalstoffdepots erschöpft waren und die Agrarböden von Jahr zu Jahr noch weniger hergeben. Da-mit rücken notwendiger Weise auch modernste, essentielle Nährstoff-komplexe in unser Blickfeld. Womit Arzt, Heiler und/oder geistige Wege erfolgreicher, manchmal auch überflüssig werden. Also widme ich auch diesem Thema ein großes, umwerfendes Kapitel.

Sicher werden manche Leser fragen, wieso diese Wege zur großen Hei-lung kaum bekannt sind. Nun, die geistigen Wege habe ich schon in den späten 1970er-Jahren in unzähligen Vorträgen und 1998 in meinem da-maligen Buch “Unheilbar ist eine Glaubensfalle“ publiziert, von Auflage zu Auflage verbessert, sehr erweitert und aktualisiert. Und doch.... Ich antworte mit einer Frage:

Warum schalteten sogar die sensationsfreudigsten Medien auf geistige Sparflamme, wenn ich zeigte, wie häufig wunderbare Heilung ist - wenn ich zeigte, was wunderbare Heilung braucht, und wie ein bewusster Weg dahin aussieht? Wieso lagen alle Berichte weit unter dem Niveau dieses brisanten Stoffes, den ich immer lieferte?

Schon 1998 sagten Autoren über mein damaliges Buch, dass sein Inhalt für mehrere interessante Bücher reicht. Für Massenmedien wäre das aber eine jahrelange, höchst arbeitsintensive Fortsetzungsreihe - eine undank-bare Sache! Denn ihre Konsumenten suchen das Sensationelle meistens mehr als eine solide und tiefere Information. Und starke Interessensgrup-pen, die unsere Gesundheit für ihre geschützte Spielwiese halten und große Aktienpakete von Medien besitzen, schätzen das sehr. Und noch zwei aktuelle Warnungen: Auch ich sehe einer neuen Medizin gespannt entgegen - der sogenannten Quantenmedizin, die große Heilun-gen fördern und vermehren könnte. Doch segelt auch schon das psycho-esoterische Geisterschiff unter scheinwissenschaftlicher Flagge. Und uralte Bekannte wie Farb- und Lichttherapie, Handauflegen, Visualisati-on, Meditation und sogar die gängigen Psychotools aus der Ratgeberecke heißen plötzlich auch „Quantenheilung“ oder „Quantentherapie....“

Dazu servieren uns US-amerikanische DVD- und Vortragsgurus hochin-teressante, doch gar nicht so neue Erkenntnisse aus Physik, Zell- und Gehirnforschung, als wären die Schöpfungsursprünge geklärt, als ließen sich alle Probleme einfach wegzaubern. Und Spitzenrenner zur Problem-lösung ist schon wieder eine uralte, leergedroschene Parole: „Wir könn-ten ja alles werden und bekommen, was wir nur wollen - uns durch Selbsterkenntnis und neues denken neu erschaffen.“ Ganz kalte Gurus raten sogar, unser krankes irdisches Sein gegen eines unserer gesunden Duplikate aus den zahllosen Parallel-Universen zu tauschen....

Wo sind da die 1970er-Jahre, als elitäre Bewusstseinskreise noch „kosmi-sches Denken“ sagten und nicht „Quantentherapie“. Sie wälzten weitaus zahmere Theorien, Und doch: Auch solche realitätsnähere „kosmische Denker“ wurden krank, kranker oder landeten auf der Psychiatrie. Um- und Irrwege heißen Zeitverlust, was auch böse enden kann. Also sollten wir den Markt der wohlfeilen Wunder nur vorsichtig betreten. Gesunde Wege zu ’Wundern’ mögen keine Spiele mit hohem Einsatz!


Helmut Heinz Stradal


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